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mercoledì 1 giugno 2011

In den Sibillinischen Bergen



posted by  Guide Turistiche Marche  
Fremdenführer spezialisiert auf Gaestefuehrungen und Stadtrundfahrten in den Marken
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Zauberhafte Bergwelt zwischen den Marken und Umbrien

Sibyllen gab es in der Antike zehn an der Zahl. Es handelte sich um weise Frauen und Seherinnen. Michelangelo hat fünf von ihnen an die Decke der Sixtinischen Kapelle gemalt. Eine von ihnen hat den Bergen, die wir heute besuchen, den Namen gegeben. Sie gehört nicht zu den bekanntesten der Sibyllen, da sie aber gewissermaßen als „Patronin“ für die Landwirtschaft und für das Handwerk galt, ist sie bis zum heutigen Tag im Bewusstsein der einfachen Bergbevölkerung der Marken eingeprägt.
Ihr Wohnsitz befindet sich weit oben in einer Grotte unterhalb des Monte Sibilla. Verständlich, eine Sibylle braucht einen weiten Überblick. Bei klarem Wetter kann sie von dort oben nicht nur die ganzen Marken und einen großen Teil der Adria sehen, sondern auch über das Meer hinweg nach Kroatien.

Wenn das Wetter mitspielt und frühlingshafte Verhältnisse herrschen, erleben wir heute derart viele schöne landschaftliche Höhepunkte, dass wir unser übliches Geschichts- und Kunstprogramm getrost zur Seite schieben können.  In der Tat.  Die Sibillinischen Berge sind eine Welt für sich, ein Territorium, in dem Magie, Natur und die von Menschenhand gestaltete Kulturlandschaft zu einer einzigartigen Realität zusammengewachsen sind.
Während unseres Ausfluges kommen wir natürlich nicht auf die hohen Berggipfel. Im April verwehren uns wahrscheinlich noch meterhohe Schneemassen den Zugang. Uns interessiert viel mehr die bewohnte Höhenstufe (zwischen 700 m und etwa 1.200 m). Ein einheitliches, fast urwaldartiges Grün überzieht die Bergflanken. Darin verstecken sich unzählige, kleine, halb verlassene Bergdörfchen. Nur die roten Tondächer der Häuser bilden belebende Farbtupfer in der einheitlichen Farbe.

Die gesamte Gebirgsgruppe der Sibillini bildet seit 1993 einen Nationalpark von ca. 700 km² Größe. Er erstreckt sich über einen Teil der Marken (Provinzen Macerata, Fermo und Ascoli Piceno) sowie Umbriens (Provinz Perugia). Der Monte Vettore (2.476 m) als höchster Gipfel der Monti Sibillini und seine Nachbarberge (20 von ihnen sind höher als 2.000 m) sind respektable Berge, vor allem, wenn man bedenkt, dass sie in Luftlinie nur 50 km von den Palmen in San Benedetto entfernt sind.



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